Das Jahr ist noch lang – entwickle deine Vision und Strategie für 2017!

Das Jahr ist noch lang – entwickle deine Vision und Strategie für 2017!

Bitte keine Zuschriften! Ich meine wirklich die Vision für das Jahr 2017. Wir haben Ende Oktober und wenn man sich umschaut, haben die meisten mit dem Jahr bereits abgeschlossen. „Ist halt so wie es ist“ habe ich vor kurzem gehört. Aber ist es das wirklich? Ich bin der festen Überzeugung, dass das Jahr noch zwei volle Monate hat. Noch fast 40 Arbeitstage. Das sind umgerechnet über 300 Stunden produktive Arbeitszeit, die ich noch nutzen kann. Ein Sechstel des Jahres steht noch an.

„It’s over, when I say it’s over“

In unserer letzten Podcast-Folge 070 mit Enrico und Jens habe ich dir kurz erzählt, dass wir uns in Spanien getroffen haben. Die Runde der Paperless Pioneers Führungsmannschaft hat dort 10 Tage verbracht und sich vollständig der Arbeit und der gemeinsamen Zeit gewidmet. Dabei ging es vor Allem darum, ein gemeinschaftliches Verständnis der Zukunft zu entwickeln. Und, dazu finde ich den Zeitpunkt absolut perfekt.

Das Jahr ist zweifelsfrei zu 10/12, also über 80% vorbei. Aber es sind noch fast 20% vorhanden. Ich wollte die Zeit in Spanien dafür nutzen, das Jahr Revue passieren zu lassen um neue Strategien mit meinem Team zu entwickeln. Dabei gab es gute Dinge und schlechte. Aber ehrlich gesagt waren die schlechte Vorkommnisse diesew Jahres an einer Hand abzählbar und es war bis dato ein sehr gutes Jahr für die Paperless Pioneers und den Kampf um das papierlose Büro. Also war mein Ansinnen und der Grund unseres Treffens sich nicht auf diesem Erfolg auszuruhen, sondern den Schwung zu nutzen und das Schiffchen „Paperless Pioneers die Erste“ noch besser in den Wind zu setzen.

Wir sind aus Spanien mit einer sehr konkreten Vision, von dem was wir in 2017 noch rocken wollen abgereist. Gleichzeitig haben wir uns aber auch eine Strategie für das kommende Jahr und die Zeit danach zurecht gelegt, aus der wir konkrete Tasks ableiten können und mit der Bearbeitung dieser können wir heute schon anfangen und diese in unseren Alltag einbringen.

Planung ist das Eine – Umsetzung das Andere

Ich möchte ehrlich mit dir sein: unsere Planung für das Jahr 2017 war schon gefühlt im Februar nicht mehr aktuell und musste angepasst werden. Vermutlich wird auch unser Schlachtplan, den wir in Spanien ausgearbeitet haben, nicht lange Bestand haben und aktuell bleiben. Damit möchte ich aber nicht sagen, dass die Visionen und Strategien über den Haufen geworfen werden, sondern lediglich an unsere Arbeit angepasst werden. Einige Themen gehen schneller, andere sind gar nicht erst das Hindernis wie gedacht und andere wiederrum entwickeln sich zu einer wirklich zähen Masse. Darauf zu reagieren und die Vision und Zielsetzung anzupassen, hat nichts mit schlechter Planung zu tun. Es ist einfach das Leben und unsere tägliche Arbeit.

Wenn du heute schon deine Ziele für 2017 vollständig erreicht hast, lehne dich bitte nicht zurück. Überlege dir, was du in 2018 erreichen willst und was du davon schon ins Jahr 2017 vorziehen kannst, um es jetzt schon zu bearbeiten. Hast du ein Gewinnziel oder Umsatzziel in 10 Monate erreicht, versuche doch einfach jetzt noch das Eineinhalbfache oder Doppelte zu schaffen. Solange du nicht Badelatschen und Sonnenmilch im Harz vertreibst steht ein lukratives Weihnachtsgeschäft vor der Tür.

Entwickle deine neue alte Vision zu einer neuen Version, die dir jetzt und heute neue Ziele gibt. Wir leben nicht in einer Planwirtschaft, in der das Jahr zu Ende ist, wenn der Plan erreicht wurde. Gleichzeitig leben wir auch nicht in einem Zeitalter, in dem wir gezwungen sind uns vollständig zu übernehmen. Beides ist in meinen Augen falsch. Es spricht aber nichts dagegen den ursprünglichen Plan gegen einen neuen einzutauschen oder abzuwandeln, anstatt jetzt für den Rest des Jahres die Füße hoch zu legen.

Wer kein Ziel hat, ist orientierungslos

Leider kann ich dir heute nicht mehr sagen von wem ich diesen Spruch gehört habe, aber für mich ist dort viel Reales dran. Ich hatte schon immer Ziele, die ich versucht habe zu erreichen. In meinem Artikel zur Erreichung des smarten Büros habe ich dir von einem Buch erzählt: The 10X-Rule von Grand Cardone!

The 10X Rule: The Only Difference Between Success and Failure
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The 10X Rule: The Only Difference Between Success and Failure
  • Grant Cardone
  • Herausgeber: Wiley
  • Auflage Nr. 1 (06.05.2011)
  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten

Der Inhalt war für mich der Anlass zu verstehen, dass ich nur bedingt mehrere Sachen gleichzeitig machen kann. Wirklich erfolgreich werde ich mit dem, was ich mache nur dann, wenn es eine übergeordnete Rolle für mich spielt. Um ein Ziel aber überzuordnen, musste ich mich darauf einlassen, dass die Entscheidung FÜR etwas auch gleichzeitig die Entscheidung GEGEN viele andere Dinge ist oder war.

Erst dann, wenn das Ziel und damit die Vision groß genug ist und ausreichend Wichtigkeit in deinem Leben hat, wirst du deine kompletten Kräfte darauf bündeln und daran arbeiten können. Die Konzentration und der Fokus auf eine Vision lässt die Strategie für die Erreichung klar erscheinen. Das wiederrum macht das eindeutig, was zu tun ist und vor allem was nicht zu tun ist.

“Einer der will schafft mehr als fünf, die könnten“

Ich verspreche es dir, mit den klugen Sprüchen ist danach Schluss. Dennoch finde ich diesen sehr passend für das Thema. Man könnte ihn nämlich auch ableiten und sagen: „Einer, der weiß was er will (und damit eine Vision/ein Ziel hat), schafft mehr als fünf, die es zwar könnten, aber kein Ziel haben“. Mit dieser Verfeinerung wird sehr schnell klar, dass der Schlüssel für den Erfolg nicht die Arbeitskraft ist, sondern das Ziel. Das bedeutet zwar nicht, dass wir nicht scheitern können, aber in einem solchen Fall können wir sagen, dass wir unser Bestes versucht haben oder, dass wir einen Weg gefunden haben, wie es nicht funktioniert.

Scheitern bedeutet nicht, dass die Vision falsch, zu groß oder anderweitig unpassend war. Es macht lediglich klar, dass der Weg, den wir uns für das Ziel ausgesucht haben, der falsche war. Aber nur weil ein Weg nicht funktioniert hat, heißt es nicht, dass andere deswegen auch nicht funktionieren. Ganz im Gegenteil: Mit den Kenntnissen aus dem ersten Versuch kann der zweite Versuche optimiert angegangen werden. Man muss einen Fehler ja nicht zweimal machen, sondern einen anderen Weg wählen.

Deine Vision ist deine Vision

Mein Weg ins Unternehmertum und in die Selbstständigkeit hat ausschließlich damit zu tun, dass ich mich ansonsten nicht in der Form entwickeln konnte, wie ich wollte. Ich war fremdbestimmt. Meine Vision sah aber etwas anderes vor und so musste ich am Ende eine Entscheidung für meine Vision treffen. Niemand hat an der Stelle gesagt, dass die Entscheidungen FÜR die Vision einfach oder unproblematisch sind. Nein, sie können auch sehr wehtun. Daran können Partnerschaften, Freundschaften oder materielle Bindungen zerbrechen und sich lösen.

Aber mal ehrlich: Was auf der Welt ist es wert, dass du deine Vision nicht verfolgen und erreichen kannst? Oftmals trauen sich viele Menschen nicht, da sie ihr gewohntes Umfeld und die sogenannte Komfortzone nicht verlassen wollen. In diesen Momenten ist aber die Vision der Menschen nicht ausreichend groß um die dafür notwendigen Entscheidungen treffen zu können.

Und dazu möchte ich dich ermutigen. Ich habe auf meinem Weg einige Entscheidungen getroffen, die schmerzhaft waren – unter anderem auch falsche Entscheidungen. Wenn dir aber deine Vision und deine Strategie vollkommen klar sind oder du sie neu für dich entwickelt hast, musst du aus deiner Planung in die Umsetzung kommen. Denn nur diese Umsetzung bedeutet, dass sich am Ende wirklich etwas ändert. Und wenn du es in die Hand nimmst, ändert es sich in die Richtung, in die du auch gehen möchtest. Kein Wunder also, dass ich heute da stehe, wo ich stehe. Es ist nur die logische Konsequenz aus meiner ganz eigenen Vision und meinem Mut und Willen diese Vision auch umsetzen zu wollen.

Also, „go for it“, das Jahr hat noch über 300 Stunden, an denen du deine Vision entwickeln kannst! Es ist nicht vorbei! Wenn du die Arbeit ins nächste verschiebst wirst du dich sehr bald ärgern, dass du nicht früher damit angefangen hast.

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