Kennst du das?

Du möchtest dir eine Sache notieren. Natürlich greifst du zum Handy und tippst die Sache schnell in eine App.

Dir fällt auch noch ein, dass du ein paar Sachen einkaufen musst. Und dann war da noch eine Sache. Du überlegst kurz und schaust in dein E-Mail Postfach. Richtig!

Du hattest eine E-Mail bekommen mit dem Auftrag noch ein Projekt weiterzubearbeiten. Die Unterlagen zu dem Projekt hast du in einer anderen App.

Das so etwas nicht selten sondern häufig vorkommen kann kenne ich. Aus diesem Grund habe ich mir natürlich irgendwann einen Kopf gemacht was man machen kann um das ganze etwas simpler zu gestalten.

Was kannst du also tun?

Du kennst vielleicht schon einen Teil der Antwort. Zumindest steht es in der Überschrift.

Richtig. Du kannst Evernote benutzen. Für viele Bereiche habe ich Evernote bereits lange in Benutzung. Nur das Aufgabenmanagement habe ich extern über andere Apps erledigt.

Es gibt großartige Apps und Programme für To-Dos. Nur irgendwie hat mich immer genervt die Programme wechseln zu müssen.

In Evernote hatte ich schließlich alle nötigen Unterlagen und Infos zu sämtlichen Dingen. Nur die Erinnerungen und Aufgaben dazu habe ich in einer anderen App abgelegt.

„Das ist in etwa so, wie einen Papier Organizer zu nutzen für Termine, Projekte und alles andere. Nur deine To-Dos schreibst in ein kleines weiteres Büchlein.

Wirkt irgendwie komisch und unpraktisch oder? Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht nicht so, weil das ganze digital abläuft. Minimalistisch geht aber anders, deshalb zeige ich dir jetzt wie.“

Es gibt zwei großartige Möglichkeiten in Evernote die eigenen To-Dos abzubilden.

Dabei ist allerdings zu beachten, dass Evernote dir keinen Schnickschnack anbietet. Du kannst keine regelmäßig wiederholenden Termine oder dergleichen einstellen. Wenn du solch ein umfangreiches und/oder komplexes Aufgabenmanagement benötigst dann musst du allerdings doch zu einer externen App greifen.

In solch einem Fall kann ich dir Todoist empfehlen.

Für alle die kein solches Aufgabenmanagement betreiben starte ich nun mit den zwei Schritten.

Step One: Die Liste

Erstelle dir eine Liste, welche du gleichzeitig als Schnellzugriff speicherst.

In dieser Liste notierst du nun alle Aufgaben. Der Übersicht halber kannst du verschiedene Systeme anwenden.

Die Wochenplanung

Du kannst wie im folgenden Bild zuerst die Wochentage niederschreiben und dann für jeden Tag der aktuellen beziehungsweise nächsten Woche die To-Dos eintragen.

Wichtig ist hierbei allerdings, dass du nach den Wochentagen noch einen weiteren Punkt hinzufügst.

Wie du siehst, solltest du bei den Aufgaben das zugehörige Datum vermerken. Somit hast du immer im Überblick, bei welcher Wochenplanung du den Punkt nach oben verschiebst.

„Am besten machst du hierfür jeden Sonntag die Wochenplanung für die kommende Woche. Du löscht dabei alle abgehakten Aufgaben aus der aktuellen Woche und notierst die neuen Aufgaben. Sollten Aufgaben aus der letzten Woche verblieben sein kannst du diese natürlich auch umplanen.“

Bevor wir zum nächsten Punkt kommen möchte ich dich noch darauf hinweisen, dass du mit dieser Methode auch langfristige Ziele und Projekte planen und verfolgen kannst. Du kannst demnach, anstelle der Tage, die Monate auflisten und entsprechende Ziele oder Projekte notieren.

Step Two: Die Schlagwort-Methode

Der Gedanke hinter dieser Methode ist die Verwendung „eines!“ Schlagwortes. Wie du das betitelst ist natürlich dir überlassen.

Bei mir lautet das Schlagwort “ Taskmanagement“

Fortwährend erstellst du nun für jede anfallende Aufgabe eine neue Notiz und fügst jedesmal das von dir gewählte Schlagwort hinzu.

Das gute daran ist, dass du bei einzelnen Aufgaben auch Notizen, Referenzen oder andere Dinge mit notieren kannst. Außerdem kann so jeder einzelnen Aufgabe eine Erinnerung hinzugefügt werden.

Wie du siehst kannst du dir auf die Weise eine schnelle Übersicht all deiner Notizen mit dem ausgewählten Schlagwort anzeigen lassen.

Fazit

Im besten Fall kannst du eine Mischung aus beiden Punkten nutzen.

Dabei kann die Liste mit der Wochenplanung als Dashboard fungieren. Du kannst dort alle To-Dos zusammentragen. Sollten sich Aufgaben durch andere Notizen oder externe Quellen, wie E-Mails, ergeben, kannst du diese Notiz mit einem „private Link“ direkt in der Wochenliste unterbringen.

siehe hier:

Also, worauf wartest du noch? Starte am besten gleich jetzt.


Hier hast du eine Übersicht aller Evernote 101 Artikel

Evernote 101 – was ist alles möglich? Das CRM

Evernote 101 – Entdecke die Vorzüge einer digitalen Bibliothek & Wissensdatenbank

Evernote 101 – Den perfekten Start mit Evernote schaffen

Evernote 101 – Aufgabenmanagement in Evernote erledigen

Evernote 101 – Wie du deine Newsletter-Abos managen kannst.

More is coming soon…


 

Merlin Mechler
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Merlin Mechler

Community Blogger bei Paperless Pioneers
Ich blogge über minimalistisches Selbstmanagement unter www.merlinmechler.de.Zudem bin ich Community Blogger bei den PaperlessPioneers.

Ich komme ursprünglich aus dem sozialen Bereich der Erziehung, bin dann aber nach Abbruch meiner Erzieherausbildung ins Callcenter gegangen.

Um endlich wieder wirklich Leisten zu können und Menschen dabei zu helfen sich zu entwickeln blogge ich hier und auf meinem Blog.

Ich arbeite streng nach dem Pareto-Prinzip (80/20) und lebe nach dem Motto "Life is a Challenge".

Dein Fan,
Merlin
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